Ist Donald Trump ein guter Präsident?

23/10/2020

Raum Ettenheim, wird noch bekanntgegeben.

Vortrag von Gerd Buurmann

Allein schon diese Frage sorgt bei manchen Menschen für eine Eskalation. Wenn man sich manche hiesige Berichterstattung über den 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika anschaut, hat man das Gefühl, Amerika würde von einem Faschisten regiert.

In seinem Vortrag rückt Gerd Buurmann manch eine Horrorgrechichte zu Donald Trump wieder zurecht. Er berichtet von der langen antifaschistischen Geschichte der Republikaner und darüber, wie sie im Gegensatz zu den Demokraten gegen die Sklaverei und für das Frauenwahlrecht stritten. Er zeigt, dass sich der tiefe Glaube an die Freiheit und Gleichberechtigung des Individuums in der Partei nicht geändert hat und dass auch Donald Trump für diese Prinzipien steht.

DIA Mitglieder- versammlung 2020

25/09/2020

19:00

Bürgersaal des Rathauses Ettenheim, Rohanstraße 16, 77955 Ettenheim

Wir erbitten wegen der Corona-Regelungen um eine baldige Anmeldung per E-Mail.
info@dia-ettenheim-sued.de

Das Leben Theodor Herzls – Zwischen jüdischem Selbstverständnis und Zionismus

18/10/2020

19:00 - 20:30

Ringsheim, Bürgerhaus, großer Saal

Kursnummer: 101702

Vor 160 Jahren wurde Theodor Herzl, der Begründer der zionistischen Weltbewegung, geboren. Wer war Theodor Herzl? Dazu blickt Simone Schermann auf sein Leben, auf seine Kindheit und Jugend, auf ein Leben, das geprägt war von Zweifeln, Krisen und Brüchen, von inneren und von äußeren Widrigkeiten. Im Zentrum des Vortrags stehen Herzls literarische Werke. Als Schriftsteller und Journalist war Theodor Herzl für viele jüdische Zeitgenossen ein Visionär, ja sogar ein Moses des "Fin de Siècle". Für andere war er ein Häretiker, eine Gefahr für die sogenannte Assimilation der Juden. In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Israelischen Arbeitskreis.

Kosten: Eintritt frei € (Spende erbeten zugunsten des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises) Anmeldung erforderlich, Restplätze vor Ort

Europäischer Tag der jüdischen Kultur

06/09/2020

17:00

Gasthaus Rebstock, Hauptstraße 65, 77955 Ettenheim-Münchweier

Vortrag zum diesjährigen ETjK-Thema „Jewish Journeys – Jüdische Reisen“ von Simone Schermann

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160 Jahre Geburtstag Theodor Herzl: Eine biographisch-geographische Reise durch das Leben und Wirken des Begründers des Staates Israel. Wie haben die Städte Budapest, Wien und Paris Herzl beeinflusst und welchen Effekt hatten politische und gesellschaftliche Umbrüche auf sein Schaffen?

Wegen Corona ist die Anzahl der Teilnehmer begrenzt. Wir bitten daher um Anmeldung unter: 0163/7440790.

Film „Intrige“

08/03/2020

11:30

Kino Kenzingen, Löwen-Lichtspiele, Eisenbahnstraße 49, direkt am Bahnhof, 79341 Kenzingen, Telefon: 07644 385

über den unschuldig verfolgten jüdischen Artilleriehauptmann Alfred Dreyfus.

Roman Polanski präsentiert mit seiner Geschichte über die Dreyfus-Affäre einen Kriminal- und Spionagefilm, der um Fragen nach Moral und Gerechtigkeit kreist, aber auch um Mut und Zivilcourage, sich einem Geflecht aus Denunziation ausgehend von Staat, Justiz, Militär und Medien entschieden entgegenzustellen.

„Intrige“ ist jedoch weit mehr als das. Der Film ist eine Parabel auf aktuelle antisemitische Ressentiments, wie sie derzeit in ganz Europa beobachtet werden können. Er legt den Finger klar in die Wunde Frankreichs, die als L´Affaire  in die Geschichte der Grande Nation einging und offenbar bis heute nachwirkt. 

Simone Schermann (Historikerin und Vorsitzende des DIA) wird nach dem Film einen kurzen Vortag halten und die 1895 erfolgte Affäre Dreyfus aus der Sicht von Theodor Herzl beleuchten, der in diesem Jahr seinen 160 Geburtstag feiert und der zur Zeit der Dreyfus-Affäre als Korrespondent der Wiener Zeitung „Neue Freie  Presse“ in Paris tätig war. Über Hundert Jahre nach Theodor Herzl steht Frankreich, steht Europa, scheinbar immer noch vor den gleichen Herausforderungen bezüglich des Judenhasses und eines grassierenden Antisemitismus. Die Gesellschaft muss sich damit auseinandersetzen, dass etwa 100.000 französische Juden Frankreich bereits verlassen haben. In Deutschland wird die Zahl jüdischer Bürger mittlerweile auf unter 100.000 angegeben. 

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